Warum der Frühjahrs-Check so wichtig ist
Während die Module über die Wintermonate verhältnismäßig wenig leisten müssen, sammelt sich auf Dach und Technik einiges an, was die Leistung der kommenden, ertragsstarken Monate spürbar bremsen kann. Ein gezielter Frühjahrs-Check ist deshalb eine der wirkungsvollsten – und zugleich preiswertesten – Maßnahmen, um das Potenzial der eigenen PV-Anlage voll auszuschöpfen.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Rund 80 Prozent des Jahresertrags einer Photovoltaikanlage werden zwischen März und September erzeugt. Wer also ausgerechnet zu Beginn dieser entscheidenden Monate mit einer verschmutzten oder nicht optimal arbeitenden Anlage in die Saison startet, verschenkt bares Geld.
Je nach Standort, Dachneigung und Umgebung können Verschmutzungen den Ertrag um bis zu 15 Prozent mindern. Das ist kein theoretischer Wert, sondern eine Größenordnung, die Betreiber regelmäßig in ihren Monitoring-Daten wiederfinden, wenn sie genauer hinsehen. Ein flacher geneigtes Dach in der Nähe von Feldern, Bäumen oder stark befahrenen Straßen ist dabei deutlich anfälliger als ein steiles Dach in freier Lage.